Bogenschiessen ist weit weg von «gaga».
Von was schreibe ich hier? Weil ich Euch gerne meine eigenen Erfahrungen und Erkenntnisse weitergeben möchte.
Ich weiss, Bogenschiessen wird sehr oft belächelt. Ist doch was für Menschen Ü65.
Empfehlung
Just do it, bevor Ihr urteilt. Denn Bogenschiessen wird immer mehr als „meditatives Training“ bezeichnet, da es eine tiefe Verbindung zwischen Geist und Körper erfordert. Die psychologischen Vorteile reichen von akuter Stressbewältigung bis hin zur langfristigen Steigerung der mentalen Widerstandskraft.
Die wichtigsten psychologischen Effekte
- Steigerung der Konzentrationsfähigkeit: Die Sportart verlangt ungeteilte Aufmerksamkeit für den Moment. Dieser Fokus auf das Ziel hilft dabei, die tägliche Gedankenflut auszuschalten und fördert die geistige Klarheit.
- Stressabbau und Entspannung: Der rhythmische Ablauf aus Anspannung (Bogen spannen) und Entspannung (Loslassen) wirkt wie eine „bewegte Meditation“. Dies senkt nachweislich Stresshormone und fördert ein Gefühl der Ruhe.
- Förderung der Achtsamkeit (Mindfulness): Bogenschiessen zwingt dazu,
im „Hier und Jetzt“ zu sein. Man lernt, äussere Ablenkungen auszublenden und sich ganz auf die eigene Atmung und den Körper zu konzentrieren. - Stärkung des Selbstvertrauens: Jeder Treffer auf der Scheibe ist ein direktes Erfolgserlebnis. Dieser sichtbare Fortschritt stärkt das Selbstwertgefühl und die Überzeugung, Herausforderungen meistern zu können.
- Emotionale Selbstregulierung: Bogenschützen/innen müssen lernen, auch unter Druck ruhig zu bleiben. Frustration über Fehlschüsse wird durch Geduld und Disziplin ersetzt, was die emotionale Kontrolle im Alltag verbessert.
Autor mit Fazit
Just do it !
Peter Marugg