Macht Erfolg uns glücklich?
Die Gesellschaft lehrte uns, dass Erfolg zu Glück führt. Ich finde, es ist eher
umgekehrt. Wenn ich so auf meine berufliche, sportliche und persönliche Vergangenheit zurückschaue erkenne ich, dass ich glücklich war und erst dann die Erfolge fast von selbst eintrafen.
Ich möchte dir meine Gedanken dazu teilen
Laut wissenschaftlicher Forschung können wir nur 10 Prozent unseres langfristigen Glücks anhand unserer äusseren Welt vorhersagen. Die restlichen 90 Prozent unseres langfristigen Glücks hängen davon, wie unser Gehirn diese verarbeitet. Nur weil du den Traumjob oder die ersehnte Belohnung, den ersten Siegerpokal bekommst, heisst dies nicht zwangsläufig, dass du glücklich bist.
Meine persönlichen Erfahrungen haben klar aufgezeigt, dass die gegenteilige Wahrheit
von „Erfolg führt zu Glück“ zutreffender ist. Wenn dein Gehirn sich in einem positiven Zustand befindet, bist du zu 31 Prozent produktiver und arbeitest intelligenter und kreativer als in einem negativen Modus. Deshalb ist es wichtig, sich darauf zu konzentrieren, mit dem zufrieden zu sein, wo du jetzt stehst und was du hast! So kannst du nur trotz aller Lebensumstände dankbar und optimistisch sein.
Mein Fazit
Dein Glück entsteht durch Dankbarkeit für das, was man hat, und die Erkenntnis, dass man nicht mehr braucht. Wenn du das Glück gefunden hast, braucht man auch keinen „Erfolg“, denn du hast es bereits erreicht. Dein nächster Erfolg kommt von alleine.

Autor
Peter Marugg
